Madeleine Ashie-Leroy
In meiner künstlerischen Praxis setze ich mich mit den Spannungsverhältnissen von Körper, Symbol und Macht auseinander. Mich interessiert, wie Formen Bedeutung tragen und wie diese Bedeutungen sich verschieben lassen.
Ich arbeite unter anderem mit Materialien wie Gummi, Porzellan oder glänzenden Geweben. Stoffe, die sowohl verletzlich als auch widerständig wirken, Haut sein können oder Hülle, Oberfläche oder Grenze. In diesen Materialien finde ich Bilder für das, was zwischen Intimität und Kontrolle, Lust und Disziplin, Macht und Verletzlichkeit liegt.
Ein wiederkehrendes Thema in meiner Arbeit ist die Frage nach dem Phallischen. Nicht im affirmativen Sinn, sondern als kulturell übercodiertes Zeichen, dem kein sprachlich gleichwertiges weibliches Gegenstück gegenübersteht. Wie eine Leerstelle die verbindlich werden möchte.
So versuche ich in meinen Objekten Räume zu öffnen, in denen sich Bedeutungen wandeln können.
Mich reizt dieses Kippen: zwischen dem Einen und dem Anderen, zwischen dem Lesbaren und dem Offenen.
Meine Arbeiten sind tastende Versuche, Bilder für das zu finden, was sich oft der Sprache entzieht.
In my artistic practice, I engage with the tensions between body, symbol, and power. I am interested in how forms carry meaning and how these meanings can be shifted.
I often work with materials such as rubber, ceramics (porcelain), or glossy fabrics. Materials that appear both vulnerable and resilient, that can be skin or shell, surface or boundary. In these materials, I find images for what lies between intimacy and control, desire and discipline, power and vulnerability.
A recurring theme in my work is the question of the phallic, not in an affirmative sense, but as a culturally overcoded sign for which there is no linguistically equivalent female counterpart. A void that wants to become binding.
I try to open spaces within my objects where meanings can transform.
I am drawn to this tipping point: between one and the other, between the legible and the open.
My works are tentative attempts to find images for what often eludes language.
Head of Sculpture
FHNW Academy
of Art and Design Basel
2020-2025
SOLO:
2020 Kontermarsch
Prima Kunst Kiel
2019 Armada, Vrijhof, Enschede
2016 Not Listed
zusammen mitTorben Laib
10 Jahre Jubilaum Villa Sträuli
Winterthur, Schweiz
2015 Invasive Raumdrainage
Nachtspeicher23, Hamburg
2014 Prima Donna, Prima Kunst,
Kiel
2014 Alles noch im Rahmen
KFAK,K , Kassel
2013 Ich tu nur so
Kunstraum B, Kiel
Group :
2025 selection artfair
Rebgasse, Basel
Transbonahalle, Basel
Food for thoughts
Artstübli Basel
2019 sargassomeer
Galerie im Frappant, Hamburg
2018 far out
Overbeck-Gesellschaft in der
Kulturwerft Gollan, Lübeck
Palais für aktuelle Kunst,
Glückstadt
Onspace Produzentengalerie,
Kiel
Flutgraben e.V., Berlin
2017 Museumsnacht,
Kunstraum B, Kiel
Taubenstraße
Affenfaust Galerie
Reeperbanfestivals, Hamburg
Das Große Zu Wasser Tragen
Hinterconti, Hamburg
Schwarze Piste #5
Parallel zum Sulpturprojekt,
Halle B am Hawerkamp,
Münster
2016 DEUX SWIS No4
Vorwerkstift, Hamburg
2015 Schwarze Piste #3 P/ART und
Reeperbahnfestival, Hamburg
Artist Sweethearts
Künstlerhaus Dortmund
2014 INTROspektion
Nachtspeicher23, Hamburg
Schwarze Piste #2 Während
der Art Basel, Basel (Schweiz)
missing link – Kiel/Linz/Kiel
Anscharpark, Kiel
2013 Gottfried Brockmann Preis
Stadtgalerie, Kiel
Just Mastered Schloss
Gottorf, S-H Landesmuseum,
Schleswig
Schwarze Piste #1
Berlin Art Week , Berlin
Quarantäne 3
Alter Schleckermarkt, Kiel
2012 Multi Kult, Huset, Gent
Belgien
MIXED-UP
Snoepwinkel/Vooruit, Gent
Belgien
madeleinechleroy@gmail.com